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Leutheuser Christian überraschender Sieger beim Bergrennen Unterfranken

Favoriten mussten sich geschlagen geben

Christian Leutheuser läuft am Umpfenbacher Berg zur Höchstform auf.

Der Organisationsleiter des Hauenstein-Bergrennens arbeitet im zweiten Jahr als Teamchef seiner Firma LEUTHEUSER RACING&EVENTS im Profi-Motorsport und hat insgesamt sieben Fahrzeuge bei 24-Stunden-Rennen, und in der VLN-Serie im Einsatz. Mit seinem BMW E46 M3, der rein für die Rundstrecke konzipiert und übersetzt ist, trumpfte er in Eichenbühl auf und schnappte dem favorisierten Markus Wüstefeld im AMG-Mercedes 190 Evo sowie 8 weiteren mit 1,98 Sekunden Vorsprung den Klassensieg weg. Bemerkenswert dabei: Leutheuser absolvierte bislang nur sporatisch Bergrennen. In Eichenbühl fuhr er erstmal wieder nach drei Jahren abstinenz.

Uwe Lang fuhr nach dem abschließenden Rennlauf beim 46. Unterfranken-Bergrennen in Eichenbühl bei Miltenberg ohne großes Aufhebens ins Fahrerlager und genoss hernach ein Pils mit seinem Kollegen Christian Leutheuser vom MSC Rhön. Erst als ihm ein Edelfan gratulierte, erfuhren die Beobachter: Der Schweinfurter landete nicht nur einen haushoch überlegenen Gesamtsieg in Eichenbühl, sondern sicherte sich damit auch vorzeitig seinen vierten Titel als deutscher Bergrennmeister.

Vater Lang nahm die Glückwünsche gelassen entgegen, machte sich derweil aber mehr Gedanken um seinen Filius Georg. Denn der Junior gab nach dem Hauenstein-Bergrennen erneut eine gute Figur im Dreier-BMW aus dem Rennstall von Christian Leutheuser ab. Uwe Lang hofft darauf, dass die Funktionäre des Deutschen Motorsportbundes (DMSB) die Rahmenbedingungen dahin gehend zu modifizieren, jüngeren Fahrern eher Lizenzen zu ermöglichen, um in vorderen Sportwagenklassen einsteigen zu können. Uwe Lang würde es gerne sehen, wenn sein 22-jähriger Sohn nächstes Jahr mit einem Fahrzeug aus der Formel Renault am Berg antreten könnte und sich an die Dimensionen seines Vaters heranpirschen könnte.
Ebenfalls ging Andreas Moser mit seinem VW-Polo G40 für das Team Leutheuser sehr erfolgreich auf Zeitenjagt.

Der nächste Einsatz für das Team steht bereits eine Woche später bei der VLN am Nürburgring an.

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