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Erneuter Doppelsieg für Leutheuser Racing&Event

Alle vier Autos im Ziel - Plätze 1, 2, 4 und 14 am Nürburgring

Die gelben Leutheuser Autos waren in der SP5 wieder das Maß der Dinge. Foto: Höhn

Bereits im Qualifying stellten Wolfgang Lang (Köln) und Christian Kranenberg (Schwäbisch Gemünd) ihr BMW 1er Coupé mit einer Zeit von 9:22,751 min auf die Pole in ihrer Klasse. Nur knapp dahinter, mit 1,3 sec Rückstand, landete das Schwesterauto mit "Brody" (Belgien), Bruno Barbaro (Italien) und Olivier Muytjens (Belgien), im BMW M3 auf P2. Beachtlich war die Leistung des Quartetts Wolfgang und Alexander Kudrass (Lohmar), Jutta Beisiegel (Kaiserslautern) und Martin Tschornia (Bestwig). Sie stellten ihren Toyota GT 86 C im Qualifying auf P2. Pech hingegen und das in mehrfacher Hinsicht hatte die Truppe des Opel-Cups. Hubert Nacken weilte aus geschäftlichen Gründen im Ausland, Ulli Packeisen wurde krank, sodass dem Moerser Ralf Goral nichts anderes übrig blieb, diesen Lauf als Solist zu bestreiten. Bereits in der ersten Trainingsrunde erschien er mit rauchendem Motor an der Box. Die Diagnose war schnell gestellt: Turboladerschaden. In Windeseile wurde in der verbleibenden Zeit der Turbo gewechselt. Da Goral eine gezeitete Runde absolviert hatte war er für das Rennen qualifiziert, wenn auch als letzter seiner Klasse. Im Rennen kamen alle vier Leutheuser Autos gut vom Start weg. In der Klasse SP5 (Spezialtourenwagen bis 3000 ccm) dominierten die beiden Leutheuser-BMW sofort ihre Klasse. Nahezu im Formationsflug spulten sie ihre Runden ab und feierten einen vielumjubelten Doppelsieg. Hierbei bleibt fest zu halten, dass das 1er Coupé momentan die absolute Speerspitze in der SP5 ist. Hightech, Zuverlässigkeit und gnadenlos schnell, sind die Attribute des Autos um zu siegen. Nicht glatt verlief das Rennen für die anderen beiden Autos. Bereits in Runde vier erschien der Cup-Astra wieder rauchend an der Box. Wieder ein Problem mit dem Turbo. Nach knapp 20 Minuten wurde er wieder auf die Strecke zurück geschickt. Natürlich hatte Goral, der das Beste aus der Gesamtsituation, mit einem tollen Einsatz, herausholte, hatte natürlich hoffnungslos Boden verloren. Jetzt ging es nur noch um Schadensbegrenzung und Rettung der Minimalpunktzahl für die Cup-Wertung. Er wurde dann als 14. abgewinkt, was zum Stabilisieren der Cup-Wertung reichte. Eine Runde nach dem Opel erwischte es das Toyota-Quartett. Ausfall der Ölpumpe am Differenzial und somit Überhitzung der Hinterachse. Nach Kühlung der Hinterachse und Wechsel der Pumpe konnte das Auto nach 20 Minuten das Rennen wieder aufnehmen. So reichte es immerhin noch zu Platz 4 und Rettung wichtiger Punkte. Alles in allem, trotzdem ein erfolgreiches Wochenende für Leutheuser Racing&Event. Nun bereitet sich das Team auf das Saisonhighlight, dem 6h ADAC Ruhr Pokal Rennen am 24. August vor.

In Abwesenheit der Top-Teams gaben die Elite der Breitensportler den Ton an, sehr zur Freude der zahlreichen Zuschauer rund um die Nordschleife. Das einheimische Team Abbelen (Barweiler), Patrick Huismann (Niederlande) und Patrick Pilet (Frankreich) feierten mit ihrem Porsche 911 GT3 R einen vielumjubelten Sieg. Stammfahrerin Sabine Schmitz war an diesem Wochenende zum Zuschauen verurteilt, da sie an einer Knieverletzung laboriert. Natürlich war auch bei ihr die Freude über den Sieg ihres Teams groß. 4:44,065 Minuten betrug der Rückstand der Zweitplatzierten Abdulaziz Faisal (Saudi Arabien) Max Sandritter (Raubling) und Dominik Baumann (Österreich) im BMW Z3 GT3 vom PIXUM Team Schubert. Platz drei sicherten sich nach spannendem Verlauf das Team von Wochenspiegel Manthey im Porsche 911 GT3 R, mit Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim), Michael Jacobs (Roetgen) und Jochen Krumbach (Eschweiler).

Als Info für die zahlreichen Fans: Der Sender Sport1 zeigt am 27. Juli um 14:30 Uhr eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens.

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