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Besseres Ergebnis war möglich

Team Leutheuser einen Platz 1 und ein Auto verloren

Mit vier Autos war man an den Ring gereist. Neben den beiden Stammbesatzungen aus den beiden Toyota-Cup-Autos, Wolfgang und Alexander Kudrass (Lohmar) und Martin Tschornia (Start-Nr. 540), sowie mit Start-Nr. 545, Jutta Beisiegel (Kaiserslautern), Ralf Goral (Moers) und Pawel Ledwon (Berlin), wurde diesmal der 1er in der Klasse SP5 (Spezialtourenwagen bis 3000 ccm) und der "Graue Kuttenkeuler Wolf" in der Klasse SP6 (Spezialtourenwagen bis 3500 ccm) eingesetzt. Die beiden SP-Autos waren mit rein französischen Besatzungen besetzt, die sich in Vorbereitung auf das 24h-Rennen befinden. Den 1er steuerten die 24h-Klassensieger der letzten beiden Jahre, Pierre de Thoisy, Maxence Maurice und neu dabei, Bernard Salam. Auf dem SP6 machten sich Daniel Dupont und Patrick Ancelet mit Auto und Nordschleife vertraut.

Im Qualifying fuhr die ganze Leutheuser-Truppe, bis auf den 1er, verhalten. Den stellte das französische Trio auf die Pole in ihrer Klasse. Kudrass/Kudrass/Tschornia fuhren auf P5 und das Schwesterauto auf 8. Der SP6 begnügte sich mit P9.

Im Rennen lief es dann wie bei den vorangegangenen Rennen. Aus dem gesicherten Mittelfeld heraus wurde abgewartet, bis sich die Spitze aufgerieben hatte und dann wurde voll auf Angriff gefahren. So schoben sich Tschornia und Goral als Startfahrer kontinuierlich Platz um Platz nach vorne, während der 1er unbeirrt seine Runden in Führung liegend abspulte. Der SP6 verblüffte mit einer unglaublichen Konstanz und fuhr in der Schlussphase auf P1.

 

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Der 1er (235) ist nicht zu halten. Er pflügt durch das Feld.

Foto: Höhn

So lief es auch bei den beiden Toyotas. Tschornia übergab in Schlagdistanz zur Spitze an A. Kudrass. Dieser versuchte ebenfalls die Spitze unter Druck zu setzen, was anfangs auch gelang. Dann in Runde zwölf das abrupte Aus. Er war in der Einfahrt zum Hatzenbach mit einen Konkurrenten aneinander geraten und flog von der Strecke. Im Schwesterauto machte es der junge Pawel Ledwon besser. Er fuhr den Speed von Ralf Goral weiter und kämpfte sich vor bis auf P3, den anschließend Jutta Beisiegel souverän verteidigte.

 

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Goral (545) erkämpft sich Platz 3.

Foto: Höhn

So sahen der 1er und der SP6 die Zielflagge jeweils als erste und der Toyota als Dritter. Eine halbe Stunde nach Rennende kam dann der Schock. Das französische Team im SP6 wurde um 5 Plätze nach hinten strafversetzt, da sie bei doppelt geschwenkten gelben Flaggen überholt hatten. So wurde das insgesamt starke Ergebnis um eine P1 noch etwas geschmälert. Team-Chef Christian Leutheuser nahm es gelassen, da er insgesamt wichtige Erkenntnisse für die 24 Stunden Nürburgring gewonnen hatte. Schmerzlich war hauptsächlich der zerstörte Toyota, der nun bis zum 4. Rennen am 17. Mai wieder aufgebaut werden muss.

Zahlreiche Zuschauer sahen nach Audi und Porsche, mit BMW nun die dritte Siegermarke im dritten VLN-Rennen, dem 56. ADAC ACAS H&R_Cup.

Nick Catsburg (Niederlande) und Dirk Adorf (Michelbach) entschieden mit einem hauchdünnen Vorsprung von 3,575 Sekunden, das Rennen auf ihrem BMW Z4 GT3, vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS, für sich.

Überglückliche Zweite waren das Team von Dörr Motorsport, Rudi Adams (Ahütte), Kevin Estre (Österreich) und Arno Klasen (Karlshausen), auf dem McLaren MP4 12C GT3, der damit durchaus seine Siegfähigkeit bewiesen hat. Dritte wurden Marc Basseng (Rosenbach), Marcel Fässler(Schweiz) und Frank Stippler (Bad Münstereifel), auf dem Audi R8 LMS ultra, von Phoenix Motorsport.

Durch ständig herausgekämpfte Führungswechsel, sahen die Zuschauer ein tolles und vor allem spannendes Rennen.

 

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Letzter Boxenstopp des 1er bei seiner Siegesfahrt.

Foto: Höhn

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