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44. ADAC/MSCR Hauenstein Bergrennen verspricht Hochspannung

Rekordmeldeergebnis mit 184 Teilnehmern wird absolutes Zuschauerhighlight

In diesem Auto wird Sebastian Schmitt in diesem Jahr nicht zu sehen sein. Er bringt einen DTM Opel Astra in Hausen an den Start.

Das bedeutet natürlich für die Zuschauer einen Leckerbissen, in Sachen Motorsport. Alle Daheimgebliebenen können sich auf ein aufregendes Wochenende freuen. Alle Spitzenfahrer der ausgeschriebenen Prädikate werden in Hausen am Start sein. Allein bei der  vorwiegend mit Young- und Oldtimern besetzten Gleichmäßigkeitsprüfung gehen 45 bildschöne Autos an den Start. Im NSU-Bergpokal kämpfen sage und schreibe 15 der beliebten Kultautos um die Punkte. In der Deutschen Bergmeisterschaft für Rennsportfahrzeuge geht der Schweinfurter Lokalmatador Uwe Lang, mit seinem neu aufbereiteten Sportprototypen Osella PA 20S, als Spitzenreiter an den Start. Sein erbitterter Verfolger Bernd Letmade, Norma M20, wird alles daran setzen, seinen Punkteabstand auf Lang zu verkürzen. Dazu eignet sich das Hauenstein Bergrennen hervorragend, da diese Veranstaltung aufgrund ihrer Streckenlänge und den vier Rennläufen einen hohen Punktekoeffizient hat. Lang hat zur Zeit 151 Punkte auf dem Konto, Letmade 136. Die Differenz von 15 Punkten sind schnell aufgeholt, sollte Uwe Lang nicht alle vier Rennläufe absolvieren können. Wir erinnern uns an vergangene Rennen, wo ihm hin und wieder eine gebrochenen Antriebswelle zu schaffen gemacht hat. Auf Platz drei der aktuellen Meisterschaft liegt Robert Meiers. Der Formelpilot auf seinem Dallara verfügt über 96 Punkte und liegt somit klar hinter dem Führungsduo. Er muss allerdings aufpassen, dass ihn Holger Fladunger mit seinem Osella PA 20 nicht überflügelt, denn der liegt nur 6 Punkte zurück. Bei den Tourenwagen geht es nicht minder spannend zu. Der Kitzinger Karosseriebaumeister Klaus Hoffmann ist hier der Leader mit seinem DTM Opel Astra V8. Sein schärfster Konkurrent wie im Vorjahr, ist wieder der Österreicher Herbert Stolz auf seinem superschnellen Porsche 935. Ganze 26,5 Punkte beträgt der Rückstand des österreichischen Toppiloten Stolz auf Hoffmann. Beide werden am Hauenstein alles geben, um jeweils ihre Position in der zweiten Saisonhälfte zu stärken.         Einer könnte den Beiden allerdings einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Sebastian Schmitt! Er hat von Norbert Brenner dessen Ex-DTM Opel erworben und vergangene Woche ausgiebig getestet. Wenn das Auto am Hauenstein auf Anhieb funktioniert, darf sich der Rest warm anziehen. Die vielen Fans sind deswegen bereits aus dem Häuschen. Der Burkardrother Dieter Rottenberger rangiert mit seinem Partner Jörg Weidinger (Happurg) auf Platz 6 bzw. 5 in der Meisterschaft. Der als Entwicklungsingenieur bei BMW für Kundenautos zuständige Weidinger, hat am Rottenberger-BMW eine neue Entwicklungsstufe gezündet und diese im Wettbewerb auch getestet. So ist es zu dieser Konstellation in der Platzierung gekommen.  Rottenberger selbst kommt als Gesamtführender im KW Gruppe H Berg-Cup nach Hausen. In dieser Wertung belegt er auch in der Division 2 Platz 1. Man darf gespannt sein, ob es ihm an seinem Hausberg gelingt, seine Verfolger weiter auf Distanz zu halten. Auch die Damenriege ist am Hauenstein wieder vertreten. Die Österreicherin Johanna Amann, Tochter des Sportwagenpiloten Peter Amann, nimmt den Kampf gegen ihre männlichen Mitstreiter auf einem Renault Clio RS auf, ebenso wie Beatrice Flik, deren Vater und Brüder ebenfalls am Start sind, auf einem Renault Megane Cup. Beiden starten in der Gruppe H. Bei den weiteren drei Damen handelt es sich um Starterinnen in der Gleichmäßigkeitsprüfung. Nadine Müller aus Aura/Saale startet wieder auf ihrem VW Käfer 1303 S, Jutta Meuser aus Alzey, auf einem bildschönen MG MK 3. Die Neu-Ulmerin Anette Dube stellt sich der Konkurrenz mit ihrem Mercedes-Benz 190. Aber nicht nur die Meisterschaftsfavoriten und nostalgischen Renner verdienen Beachtung der Öffentlichkeit. Der MSC Rhön stellt mit 10 Fahrern ein großes Kontingent und beweist seine hohe Kompetenz im Motorsport. Auf Punktejagd gehen Leonhard Rabus, Schwanstetten, auf NSU TT; Jürgen Fechter, Gründau, der seinem VW Scirocco eine weitere Ausbaustufe verpasst hat; Günther Friedl, Poppenhausen, VW Polo; Daniel Bayer, Pottenstein, Opel Kadett C, sowie Sebastian Schmitt, Stangenroth, DTM Opel Astra V8. In der Gleichmäßigkeitsprüfung  sind vertreten, Altmeister Axel Reß, Renault Alpine V6 Turbo, der in diesem Jahr unbedingt wieder auf Stockerl will; Reiner Hergenhan, Stetten, BMW 318 iS; Günter Fertig, Marktheidenfeld, Opel Kadett C; das Nachwuchstalent Alexander Reder, Waldberg, BMW 318 iS und Michael Schlott, Großbardorf, Opel Kadett E. Weitere Piloten aus der Gegend sind u.a. Jörg Müler, Aura, Opel Kadett C; Andy Schuler, Mellrichstadt, Ford Escort; Paul Marschall, Burkardroth, Reynard Opel Formel 3; Georg Lang, Schweinfurt, Leutheuser-BMW 318 iS, Sohn des DBM-Spitzenreiters, Uwe Lang. Mit Lothar Löffler, Großheirath, Opel Kadett D, wird die Riege der oberfränkischen Fahrer angeführt. Seit vielen Jahren ist er Gast am Hauenstein. Nachdem er ein paar Jahre pausiert hatte, kam er im letzten Jahr über die GLP wieder zurück. In diesem Jahr will er es in der starken Gruppe H, Klasse bis 2000 ccm, wieder wissen. Auf Rennleiter Klaus Höhn, Hohenroth, kommt ein stressiges Wochenende zu. 184 Teilnehmer und vier Rennläufe sind zu schultern. Eine echte Herausforderung für den Routinier, der natürlich wie alle anderen Verantwortlichen auf beständiges Wetter hofft. Das Rennwochenende werden allerdings die Fans am Freitag, 16. August, mit der Welcome Party   einläuten. Da wird es mit der Liveband Sixpacks, der Partyband für Jung und Alt, erstmals heiß hergehen. Die Racingparty am Samstag, 17. August wird dem sicher nicht nachstehen. Hier heizt die Band Obacht nach dem Motto: "Langeweile war gestern", ordentlich ein. Am Samstag beginnt das Rennwochenende ab 09.00 Uhr mit den Trainingsläufen, die gegen 18.30 Uhr beendet sein werden. Das rennen beginnt am Sonntag um 08.30 Uhr mit den Rennläufen, die gegen 17.00 Uhr beendet sein werden. Die große Siegerehrung findet ab 18.00 Uhr im Festzelt statt. Hier können alle Fans ihre Idole noch einmal hautnah erleben.

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