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Gelungene Generalprobe für Leutheuser Racing&Event

Für Aufregung sorgte bereits im Qualifying der 1er M3. Nach nur einer gezeiteten Runde erschien Kurt Thiel an der Box, da sich nur noch die Gänge 2 und 3 einlegen ließen. Fieberhaft suchte Teamchef Christian Leutheuser mit seinen Mechanikern nach dem Fehler. Die Frage war, Elektronik oder Getriebe. Nach intensiver Suche fand der Teamchef den Fehler. Eine kleine Feder (ein so genanntes "Pfennigsteil") im Schaltelement war gebrochen und verhinderte so einen kompletten Schaltvorgang durch alle Gänge. Nachdem keine passende Feder gefunden wurde, bastelte Christian Leutheuser selbst eine zusammen, die tatsächlich die gesamte Renndistanz hielt. Da nur eine Anfangsrunde in das Zeitkonto einfließen konnte, wurde der 1er ganz ans Ende des Feldes der 2. Startreihe verbannt.

Da man im Team Leutheuser das Qualifying für ein Langstreckenrennen nicht überbewertet, spulten alle Besatzungen ihre Pflichtrunden sicher ab. Für die Statistik waren Platz 6 für den SP6, Platz 3 für den Toyota 545 und Platz 4 für den Toyota 540, sowie unter 22 Teilnehmern in der Klasse, Platz 10 für die Schweizer im BMW V6 zu verzeichnen.

Gleich zu Beginn des Rennes sorgte Ralf Goral im gelben Toyota in der 3. Runde für Aufregung. Er schlich mit einem kapitalen Reifenschaden an die Box. Der hintere rechte Reifen hatte auf der Innenseite eine große Beule bekommen. Nach der frühen und unfreiwilligen Pause, reihte sich Goral als letzter seiner Klasse wieder ins Renngeschehen ein. Dadurch motivierte sich die ganze Besatzung. Goral versetzte einen Konkurrenten nach dem anderen. Nach den Fahrerwechseln auf Jutta Beisiegel und Pawel Ledwon ging es genauso weiter. So reichte es am Ende zu einem viel umjubelten 4. Platz. Von Platz 4 aus ging das Schwesterauto ins Rennen. Mit einer durchweg konstanten Leistung kämpfte sich das Trio Kudrass/Kudrass/Tschornia auf Platz 2 vor und verteidigte diesen bis zum Schluss.

Ähnlich ging es den beiden Franzosen Dupont/Giavedoni auf dem SP6. Von Startplatz 6 aus pflügten sie durch das Feld und landeten schließlich auf einen beachtlichen 2. Platz.

Das Rennen des Tages lieferte sich die 1er Besatzung. Ganz vom Ende des Feldes gestartet, legte Startfahrer Maxence Maurice wie entfesselt los. So fuhr er auch in Runde 4 die schnellste Rennrunde seiner Kategorie, mit 9:18,741 Minuten (156,940 km/h). Diesen Schwung nahmen auch seine Partner mit, so dass am Ende ein vielumjubelter Sieg eingefahren werden konnte.

Der 1er, Sp6 und der weiße Toyota werden nun in knapp 4 Wochen auch das 24h-Rennen bestreiten. Damit kann von einer gelungenen Generalprobe gesprochen werden.

Eine Zusammenfassung des Rennens zeigt der Sender Sport1 am 24. Mai um 13 Uhr.

 

Das vierte Rennen der VLN-Langstreckenmeisterschaft sah mit dem Mercedes-Team Lance David Arnold (Duisburg), Andreas Simonsen (Schweden) und Christian Menzel (Kelberg), im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Black Falcon, die vierte Herstellermarke im vierten Rennen. Sie verwiesen den BMW Z4 GT3 von Sports Trophy Team Marc VDS, mit Jörg Müller (Schweiz) und Uwe Alzen (Monaco) mit einem Vorsprung von 31,186 Sekunden auf Platz 2. Die Gesamtsieger des zweiten Rennens, das Frikadelli Racing Team mit Sabine Schmitz, Klaus Abbelen (beide Barweiler) Patrick Huisman (Niederlande) und Frank Stippler (Bad Münstereifel), machten das Podium komplett.

Leider musste das Rennen in der 19 Runde wegen eines Unfall auf der Döttinger Höhe wieder abgebrochen werden, da sich viele Trümmerteile auf der Hochgeschwindigkeitspassage befanden. Die beteiligten Piloten blieben unverletzt.

Da das Rennen nach 181 Minuten abgebrochen wurde und somit mehr als 160 Minuten absolviert wurden, geht das Rennen mit vollen Punkten in die Wertungen ein.

Eine Zusammenfassung des Rennens zeigt der Sender Sport1 am 24. Mai um 13 Uhr.

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Fotos: Höhn

Die Ruhe trügt. Im Innern wird fieberhaft nach dem Getriebefehler gesucht.

 

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Ralf Goral pflügt nach dem frühen Reifenschaden fulminant durch das Feld und holt sich Platz 4.

 

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Der 1er mischt das Feld von hinten auf und gewinnt sensationell noch seine Klasse.

 

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